Willkommen in der

Psychotherapeutischen Praxis Swisttal

 

Unser Angebot

Psychotherapie mit jungen Erwachsenen

Der Lebensabschnitt zwischen dem 18. und dem 21. Lebensjahr kann eine sehr unruhige Lebensphase sein, die durch Studienplatz- oder Arbeitsplatzsuche, Beziehungs-probleme und persönliche Krisen gekenn-zeichnet ist. Aus diesem Grund verdient diese Lebensphase eine besondere Aufmerksamkeit, denn es stellen sich durch die eine oder andere Turbulenz manchmal Irritationen hinsichtlich der eigenen Identität ein, die zutiefst beunruhigend sein können. 

Behandlungsgründe junger Erwachsener können sein:​

  • Ängste (bspw. Schulangst, Prüfungsangst, Trennungsangst)

  • Panikstörungen

  • Depressionen

  • Zwänge

  • Essstörungen (Anorexia nervosa, Bulimie, Binge-Eating)

  • psychosomatische Beschwerden (bspw. "Herzrasen", innere Unruhe, Kopfschmerzen, Atemprobleme)

  • Schlafstörungen

 
Psychotherapie mit
Kindern & Jugendlichen

Es ist häufig nicht leicht, "groß" zu werden, denn in der Entwicklung eines Kindes gibt es zahlreiche Hürden, die es zu überwinden gilt. So kann der Eintritt in den Kindergarten, der Wechsel auf die Grundschule oder der Übergang zur weiterführenden Schule einhergehend mit Pubertät einige "Stolpersteine" mit sich bringen. Auch die Geburt eines Geschwister-kindes oder die Trennung der Eltern kann für Kinder und Jugendliche höchst irritierend sein. Nicht jeder Mensch - egal ob "groß" oder "klein" - kann Belastungssituationen gleich gut meistern. Manchmal geraten Fühlen, Denken und Handeln aus dem Gleichgewicht. Wenn das über längere Zeit bestehen bleibt und sich vielleicht auch in Krankheitsbildern widerspiegelt, kann psychotherapeutische Unter-stützung sinnvoll und notwendig sein.

Behandlungsgründe können sein: 

  • Ängste (bspw. Schulangst, Prüfungsangst, Trennungsangst)

  • körperliche Beschwerden ohne organische Ursache (bspw. unklare Bauchschmerzen, Kopfweh)

  • aggressives und/oder dissoziales Verhalten

  • Einnässen und/oder Einkoten

  • AufmerksamkeitsDefizit(Hyperaktivitäts-)Syndrom (AD(H)S)

  • Esstörungen

  • Sprachstörungen

  • Panikstörungen

  • Depressionen

  • Zwänge

 
Paarberatung

Eine Störung in der Paarbeziehung und die Konflikte, die sich manchmal daraus ergeben, können ein Ausdruck der individuellen seelischen Belastungen einer oder beider Partner sein. Häufig führt dies dazu, dass sich einer der Partner als „Störenfried“ empfindet, der „schuld“ ist an der Beziehungskrise. In der analytischen Paartherapie soll es darum gehen, die aktuelle Krisensituation als  Ausdruck eines destruktiven Lösungsversuchs der unbewussten Konflikte des Paares zu verstehen. An diesen unbewussten Konflikten sind immer beide Partner beteiligt. Wenn es gelingt, diese  unbewussten Konflikte bewusst zu machen und zu verstehen, kann auf dieser Basis eine konstruktive Lösung für das Problem gefunden werden. Die Voraussetzung für eine Paartherapie ist die Bereitschaft eines jeden Partners, an dem Problem arbeiten zu wollen. Probleme in der Paarbeziehung die auf unbewussten Konflikten beruhen, können auch in das Familiensystem hineinragen und  sich etwa über auffälliges Verhalten der Kinder bemerkbar machen.

 
Lampenfieber und Prüfungscoaching
 

„Lampenfieber“ ist uns aus den unterschiedlichsten Situationen bekannt. Vor Prüfungen, Vorträgen, Auftritten – sei es in der Schule, im Studium oder im Beruf. Die Angst vor einem „Black-Out“ ist wohl die bekannteste Form des Lampenfiebers und meist auch diejenige, die uns am meisten beunrhigt. Aber auch schon die Angst vor dem Erröten, Stottern, „Versagen“ kann uns massiv beeinträchtigen. Ziel des Prüfungscoachings ist es, die individuelle Angst anzugehen und dieser mit den geeigneten Strategien entgegen treten zu lernen.

Traumatherapie/EMDR

Seit Ende 2017 nutzen wir, bei entsprechender Indikation, EMDR zur Ergänzung und Unterstützung unserer therapeutischen Arbeit. EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing, was auf Deutsch Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung bedeutet. Dr. Francine Shapiro (USA) entwickelte diese Psychotherapieform zur Behandlung von Traumafolgestörungen Ende der 80er Jahre. Mit der EMDR-Methode können Traumafolgestörungen bei Erwachsenen sowie Kindern und Jugendlichen behandelt werden. In Deutschland wird EMDR etwa seit 1991 angewendet. 2006 hat der wissenschaftliche Beirat für Psychotherapie EMDR als wissenschaftlich begründete Psychotherapiemethode anerkannt.

 

Die Wirksamkeit von EMDR ist durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt. Die Forschungsergebnisse zeigen: Nach der Behandlung einer einfachen posttraumatischen Belastungsstörung mit EMDR fühlen sich 80 Prozent der Patientinnen und Patienten deutlich entlastet – und das bereits nach wenigen Sitzungen. Ein zentrales Element der EMDR-Behandlung ist die Nachverarbeitung der belastenden Erinnerung unter Nutzung bilateraler Stimulation: Die Patientin bzw. der Patient folgt den Fingern der Therapeutin mit den Augen, während diese ihre Hand abwechselnd nach rechts und links bewegt.  Die Augenbewegungen des Klienten sind mit den Augenbewegungen im REM-Schlaf vergleichbar – der Phase des Schlafes, in der die Geschehnisse des Tages verarbeitet werden. Alternativ zu den Handbewegungen kann der Therapeut Töne einsetzen oder die Handrücken der Patientin berühren. Die wechselseitige Stimulation unterstützt das Gehirn, die eigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren und die belastenden Erinnerungen zu verarbeiten. Eine EMDR-Sitzung ist vergleichbar mit einer Zugreise: Die Patientinnen und Patienten fahren noch einmal an dem Geschehen vorbei – aber aus sicherer Distanz und in therapeutischer Begleitung. Im weiteren Verlauf der Sitzung verblasst die belastende Erinnerung Stück für Stück und die Symptome des Traumas werden aufgelöst. Die Patienten lernen, mit den alten traumatischen Erinnerungen und Gedanken umzugehen und können eine neue, angemessenere Perspektive auf das Geschehen entwickeln.

 

Die Anwendung von EMDR ist nicht nur auf die Behandlung einer Posttraumatischen Belastungsstörung beschränkt, sondern ebenso hilfreich in der Behandlung von Ängsten, Depressionen, Zwangserkrankungen, Phobien, welche u.U. Folgen einer traumatischen Erfahrung sein können.

(Quelle: http://www.emdria.de/)

 
Rauchentwöhnung

Mit dem Rauchen aufzuhören fällt manchen Menschen schwerer als anderen. In diesen Fällen kann ein gezieltes Konzept eine fundierte Hilfestellung sein. Das "Rauchfrei-Programm" der IFT ist ein solches Programm, das auf modernen, wissenschaftlichen Methoden basiert und durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) unterstützt wird.